faul, fauler, am faulsten: Frida & Fred die Faultiere

Lang lang ist es her, dass ich hier einen kreativen Häkel-Beitrag gepostet habe.
Stoffelchen durfte sich Anfang Februar hier vorstellen und seitdem war Ruhe in Hinsicht auf häkeln, basteln und jeglicher Handarbeit. Stattdessen konntet ihr jede Menge leckeres Backwerk und gute Bücher bewundern.

Doch das lag in keiner Weise daran, dass ich nicht kreativ tätig war. Im Gegenteil.
Mein letztes Projekt war einfach so zeitaufwändig und so bastel-intensiv, dass es eben etwas länger gedauert hat.
Da musste hier noch ein bisschen gehäkelt und dort noch etwas herumgebastelt werden bis sich dann schließlich das Endergebnis sehen lassen konnte.

Und ich finde es wirklich immer noch soo niedlich und unglaublich süß, dass ich hoffe, ihr seht es genauso!

Nun will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen und euch ein Foto zeigen. Von Mama Frida und Baby Fred - den faulsten aller Faultieren ;-)



Die Anleitung stammt aus dem Buch "Tierisch süße Häkelfreunde" und als ich auf der Suche nach einem neuen Häkelprojekt war und die beiden knuffigen Faultiere gesehen habe, da war es einfach um mich geschehen! Es war sofort klar, dass die zwei kleinen Kerlchen von mir gehäkelt werden mussten!
Doch relativ schnell stellte ich fest: meine Wolle reicht nicht und irgendwie ist selbst Mama-Faultier recht klein.
Also erstmal frustiert die Wolle in die Ecke gepfeffert und vor mich hin geschmollt.

Ein paar Tage später habe ich dann aber bei Mutti die passende Wolle in "faultier-Farbe" gefunden und war wieder etwas sanfter gestimmt.

Also nochmal voll motiviert komplett von vorne angefangen. Die Wolle diesmal gleich doppelt genommen. Schließlich soll man das Faultier ja auch sehen!

Doch der Eifer hielt nicht lange, stellte ich doch beim "Gesichtsfleck" fest, dass ich entweder zu blöd, oder die Anleitung falsch war.
Nach mehreren erfolglosen Versuchen diesen Fleck so hinzubekommen, dass er halbwegs stimmig aussah, gab ich dann doch erstmal auf.
Wieder einige Tage und einige Ratschläge aus einer Häkelgruppe konnte ich den Flecken dann aber doch zufrieden stellend beenden und es konnte weiter gehen.

Man glaubt ja gar nicht, wieviel Arbeit in so einem faulen Tier steckt!
Nach Beendigung der vielen Einzelteile von Mama-Faultier war ich dann doch erstmal ein wenig bedient. Was hatte ich mir da nur für ein Mammut-Projekt ausgesucht?

Doch nun war es angefangen und wollte ja auch irgendwie zu Ende gebracht werden. Baby-Fauli ging dann ja auch ganz fix. Mir wurde wieder einmal klar, warum ich lieber Klein-Teile häkle :-)
Aber beim Anblick der vielen Einzelteile wurde mir dann doch etwas mulmig zumute.
Wer mich kennt, weiß, dass ich zusammen-nähen hasse und zum zusammen-nähen gab es bei diesem Projekt wahrlich genug!


 


Nach vielem Gefluche und Geschimpfe war aber auch dieser Part geschafft und die beiden Faulis konnten sich endlich in den Armen halten.







Doch nun stand ich vor der nächsten Herausforderung: Wie bringen wir die beiden nun so an die Decke, dass es nicht blöd aussieht?
Einfach so an einem Faden herunterhängen lassen?- neee!
An einem Ast festmachen? - jaaa!
Aber den Ast einfach an einer Schnur herunter hängen lassen? Neee, das sieht doch doof aus! Blätter müssten ran und "Lianen", so dass es halt aussieht, wie im Dschungel!
Tja, die Idee war ja schon nicht schlecht, aber bis zur Umsetzung war es doch noch ein Stück weg.

3 Bastelläden, einen Baumarkt und das Bastel-Vorratslager von Mutti später hatte ich eine grobe Vorstellung, wie es aussehen soll und das Gebastel konnte weiter gehen.

Theoretisch sollte das alles gar nicht so schwer sein. Praktisch zog ich mir dann doch einige Brandblasen durch die Heißklebe-Pistole hinzu :-D

Doch nichts desto trotz hat sich dieser Riesen-Aufwand mehr als nur gelohnt. Denn Frida und Fred haben nun ihren eigenen Ast mit Lianen und können sich in ihrem Zuhause pudelwohl (oder besser faultierwohl? :-) ) fühlen!






 






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