Buchrezension - "Märchenwald" von Martin Krist


Quelle: Ullstein Buchverlage
Groß war die Freude und die Spannung als ich vor einigen Wochen eine Postkarte zum „Märchenwald“ in meinem Briefkasten hatte und so habe ich mir gleich ein Exemplar gesichert!
Denn von „Engelsgleich“ war ich damals mehr als nur begeistert und nahm mir vor weitere Bücher des Autors zu lesen.

Vor einigen Tagen kam dann mein „Märchenwald“ an und ich nutzte die letzten schönen Tage zum Lesen.

Das Cover ist einerseits schlicht – Titel und ein paar Bäume – andererseits aber auch originell, dann Schrift und Bäume sind leicht vom Untergrund abgehoben.

Der Klappentext versprach Spannung und eine düstere Stimmung und ich wurde nicht enttäuscht.

Das Buch besteht im Grunde aus drei verschiedenen Handlungssträngen.
Wir haben zum einen Zoe, die in einer Gasse erwacht und sich weder an ihre Persönlichkeit erinnern kann, noch daran, wie sie dorthin kam.
Außerdem ermittelt wieder Kommissar Kalkbrenner, zunächst in einem Einbruch mit Todesfolge und dann wird er auch noch zu einem Tatort gerufen, der – auf den ersten Blick – eigentlich gar keiner ist.
Und schließlich sind da noch die Kinder Max und Ellie. Beide werden von ihrer Mutter in einem Küchenverschlag versteckt. Sie fordert sie dazu auf, sich vorzustellen, sie seien im Märchenwald und der Verschlag eine Höhle. Und so tun es die Kinder auch. Denn aus Gute-Nacht-Geschichten wissen sie: im Märchenwald wird immer alles gut.

Doch schon bald ist gar nichts mehr gut. Die Kinder geraten von einer schwierigen Situation in die nächste. Ebenso Zoe, die sich weiterhin an nichts erinnern kann und krampfhaft auf der Suche nach jemandem ist, der ihrem Gedächtnis auf die Sprünge hilft.
Und Kalkbrenner? Der versucht wieder einmal mit allen Mitteln seinen Fall zu lösen und gleichzeitig noch für seine Tochter da zu sein, was ihm mehr schlecht als recht gelingt. Doch am Ende gelingt es ihm, alle Puzzleteile zusammen zu setzen.

Wie ein Puzzle setzen sich auch die Handlungsstränge zu einer kompletten, in sich stimmigen, Geschichte zusammen und der Leser erfährt Kapitel um Kapitel mehr über die kriminellen Machenschaften im "Märchenwald" und wie die einzelnen Charaktere miteinander verstrickt sind.

Ob jedoch wirklich alles gut wird, wie es im Märchenwald üblich ist, das möchte ich euch hier nicht vorwegnehmen. Lest selbst! Glaubt mir, habt ihr einmal angefangen, könnt ihr so schnell nicht wieder aufhören!



 

Daten zum Buch:
Titel: "Märchewald"
Autor: Martin Krist
Verlag: Ullstein
Genre: Thriller
Seitenzahl: 416
ISBN:
13-978-3-548-28764-5
Erschienen am: 12.08.2016

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