Buchrezension - "I am death. Der Totmacher" von Chris Carter

Es scheint fast eine Ewigkeit vergangen zu sein, seitdem ich den letzten Thriller von Chris Carter gelesen habe. Dabei ist es noch nicht einmal ein ganzes Jahr her, dass mir "Die stille Bestie" den Atem geraubt hat. 


Quelle: Ullstein Buchverlage
Und nun endlich konnte ich das neuest Werk des Thriller-Autors verschlingen - "I am death. Der Totmacher".

Zunächst einmal finde ich es gut, dass das Buch endlich mal den englischen Originaltitel behalten hat. Den Zusatz "Der Totmacher" hätte man sich meiner Meinung nach sparen können. 

Das Cover erinnerte mich ein bisschen an den Vorgänger "Die stille Bestie". Wäre es kein Carter, hätte es mich vermutlich nicht zum Kauf angeregt. 

Inhaltlich konnte mich "I am death" jedoch wieder voll überzeugen.
Vor dem Flughafen von LA wird eine Leiche gefunden: brutal zugerichtet, zu Tode gefoltert und in ihrem Hals steckt eine Botschaft des Mörders. 
Bald taucht eine weitere Nachricht des Mörders auf und kurz darauf wird die nächste Leiche gefunden. Der Tathergang war ein anderer, doch Hunter und Garcia sind sich einig, dass es sich um den gleichen Mörder handelt und sie sind auf einer heißen Spur. 

Für den Leser scheint der Fall recht schnell gelöst, doch Chris Carter versteht es wieder einmal die Spannung noch zu übertreffen, denn es ist nichts so, wie es anfangs scheint. 

Für schwache Nerven ist auch der neue Carter-Thriller nichts, denn es geht wieder recht heftig (und blutig!) zu. 

Wer denkt, der Autor hätte alles Pulver an Grausamkeiten und Brutalität in seinen bisherigen Büchern verschossen, der lasse sich durch "I am death" eines besseren belehren! 


"I am death. Der Totmacher" ist auf jeden Fall ein Muss für alle Carter- und Thriller-Fans!





Daten zum Buch: 
Titel: "I am death. Der Totmacher" (Band 7 aus der Reihe "Ein Hunter und Garcia Thriller")
Autor: Chris Carter
Verlag: Ullstein
Genre: Thriller
Seitenzahl: 384
ISBN: 13-9783-5-482-8713-3
Erschienen am: 17.06.2016

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