Buchrezension - "18 - Zahlen des Todes" von Mia Winter

Quelle: Egmont LYX
Eine gefühlte Ewigkeit habe ich gebraucht um mich durch diesen Thriller zu "kämpfen". Denn die ersten 100 Seiten zogen sich so unglaublich in die Länge, dass ich kurzzeitig überlegt habe, das Buch wegzulegen.

Leana Meister kehrt nach Jahren, in denen Sie mit ihrer Familie in Afrika gelebt hat, nach Deutschland zurück um in Düsseldorf das Kompetenzcenter des LKA zu leiten. Auf Grund ihrer Fähigkeiten wurde sie von einem alten Bekannten ins Team geholt, was jedoch nicht bei allen Kollegen auf Verständnis stößt. Kurz nach ihrer Ankunft muss sie auch schon zum ersten Tatort, welches nicht der einzige bleiben wird.
Nach anfänglichem Gezicke zwischen Leana und Natalia Rac (die selbst gerne die Leitung übernommen hätte) und der Einführung unzähliger weiterer Personen, die man sich unmöglich alle merken kann folgt Ermittlungsarbeit, die nur schleppend voran geht. Des Weiteren konnte ich dieser Ermittlungsarbeit teilweise nur schwer folgen, da oftmals Fachbegriffe und "Fach-Chinesisch" verwendet wurden. Dies wurde jedoch im Laufe der Geschichte besser.

Auch wenn die Handlung nach den ersten 100 Seiten etwas an Fahrt aufnahm und das ewige Gezicke der beiden Frauen ein Ende fand, fiel mir die Lektüre weiterhin schwer. Für meinen Geschmack werden einfach viel zu viele Personen erwähnt, deren Namen und Funktionen man sich kaum merken kann.
Die Idee hinter der Geschichte finde ich dennoch gut (wenn auch etwas erschreckend), den Titel jedoch etwas unpassend.

Ob ich noch weitere Bücher der Autorin lesen werde, kann ich an dieser Stelle noch nicht sagen. Erstmal brauche ich eine Pause :-)


Dennoch vielen Dank an vorablesen.de, die mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.
Meine Rezension ist dort ebenfalls zu finden.


Daten zum Buch: 
Titel: "18 - Zahlen des Todes"
Autor: Mia Winter
Verlag: Egmont LYX
Genre: Thriller
Seitenzahl: 352
ISBN:
978-3-8025-9937-8
Erschienen am: 07.04.2016

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