Buchrezension - "Die Blutschule" von Max Rhode

Sebastian Fitzeks neuestes Werk "Das Joshua-Profil" kommt bald auf den Markt und da es darin um den erfolglosen Schriftsteller Max Rhode geht, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen auch dessen Werk zu lesen. 

Von Max Rhode selbst ist nicht viel bekannt, da er sehr zurückgezogen lebt.
"Die Blutschule" ist außerdem sein erstes Buch. Doch ich finde, damit ist ihm ein guter Einstieg gelungen. 

Die Teenager Mark und Simon ziehen mit ihren Eltern von Berlin aufs Land - mitten in die Einöde. 
Gott sei Dank haben sie wenigstens Sommerferien. Doch schon bald kommt die Zeit, zu der sie sich nicht einmal mehr darüber freuen können. Denn ihr Vater nimmt sie mit zu einem Ausflug auf eine einsame Insel, und lässt sie die Schulbank drücken. Doch es ist nicht irgendeine Schule. Es ist die Blutschule. 

Zuerst plätschert die Geschichte etwas seicht vor sich hin doch sie nimmt sehr schnell an Fahrt auf. In "Die Blutschule" berichtet der heute erwachsene Mark von seinen Erlebnissen, als er gerade einmal 13 war. Aus diesem Grund ist die Sprache und der Satzbau recht einfach gehalten, was jedoch nichts von der Spannung nimmt.
Sobald die Familie ihr neues Haus bezogen hat, nehmen die schrecklichen Ereignisse ihren Lauf und der Leser bekommt es mit der ein oder anderen Grausamkeit zu tun.
Der Thriller enthält ziemlich blutige Details, die mich an einigen Stellen schon sehr an Autoren des Festa-Verlags denken ließen. 
Die eigentliche "Schule" um die es ja laut Klappentext gehen soll, kommt mir leider fast ein bisschen zu kurz und nimmt für meinen Geschmack einen etwas zu kleinen Teil des Buches ein.

Doch alles in allem ist dem Autor ein spannendes - wenn auch grausames - erstes Werk gelungen!


Quelle: Bastei Lübbe

Daten zum Buch:
Titel: "Die Blutschule"
Autor: Max Rhode
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Thriller

Seitenzahl: 255
ISBN: 978-3-404-17267-2  
Erschienen am: 08.10.2015







Und um die Sache noch aufzuklären... 
Hinter Max Rhode verbirgt sich natürlich niemand anderes als Sebastian Fitzek, der mit "Die Blutschule" den Ausflug in ein anderes Genre - und auch in eine andere Erzählweise - wagt, seinen gewohnten Schreibstil allerdings nicht an allen Stellen verbergen konnte. 

Doch auch ohne dieses Wissen, würde ich ohne zu zögern ein weiteres Buch von Max Rhode kaufen!

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