Innere Schlacht

Dort hinten, schwach, in weiter Ferne
legt der Mond sein bleiches Licht,
lässt mich frösteln, nimmt mir Wärme
und Tränenflüsse zieren mein Gesicht.

Kalter Wind 
in dunkler Nacht.
In mir tobt
eine furchtbare Schlacht.

Dort drüben an dem rauschenden Fluss
gabst du mir einst
einen letzten Kuss
und meinst, 
dass du nun gehen musst. 

Eisiger Wind 
in finsterer Nacht.
In mir tobte 
die grausamste Schlacht.

Dort vorne raschelt das Laub der Weide,
erzählt mir flüsternd
wie schön's damals war.
Schmiegt sich um meine Gedanken wie Seide, 
der Schmerz hielt lange an
doch nun seh ich klar. 

Sanfter Lufthauch
im Morgengrauen.
Es ist an der Zeit, 
in die Zukunft zu schauen. 



written by myself

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Kringelige Haselnuss-Schnecken

sommerlich leichte Erdbeer-Joghurt-Schnitten