Buchrezension - "Engelsgleich" von Martin Krist

Mit "Ungeschehen" habe ich 2014 beendet. Mit "Engelsgleich" 2015 begonnen.
Quelle: Ullstein Buchverlage

Und besser (und spannender) kann das Jahr eigentlich gar nicht anfangen!

Im Prolog erzählt der Autor von Markus, der scheinbar vor einem brennenden Haus liegt. Mehr erfährt man noch nicht. Auch, wie der Prolog mit der Hauptgeschichte zusammen hängt wird erst später klar. 

In den folgenden Kapiteln schreibt der Autor abwechselnd über Juli und Yvonne, über die Ermittlungen des Kommissar Kalkbrenner, über die Flucht zweier Teenager die einen Mord beobachtet haben und zu guter letzt über Markus, bei dem zunächst nicht klar ist, was er eigentlich macht. 

Juli und Yvonne sind seit geraumer Zeit ein Pärchen und es wird schnell klar, dass sie eines ihrer Pflegekinder - Merle - vermissen. 
Kommissar Kalkbrenner und seine Kollegin werden in Berlin zu einem Tatort gerufen. In einer Fabrikhalle wird eine verstümmelte Frauenleiche gefunden. Unweit der Halle befinden sich Kloakebecken. Während der Spurensicherung werden weitere Leichen aus den Becken geborgen. 
Anezka und Kevin sind auf der Flucht vor Mördern und diese Verfolgungsjagd ist so spannend geschrieben und mit so vielen "Hoffnungsschimmern" versehen, dass man sich als Leser wünscht, die beiden mögen es schaffen. 
Markus scheint im Drogengeschäft tätig zu sein. Hat viel mit "bösen Jungs" zu tun und scheint sich einen Job bei der "Drogenmafia" beschaffen zu wollen, der ihm viel Geld einbringt. Doch nicht immer ist alles so, wie es scheint... 

Die einzelnen Handlungsstränge werden spannend und in einem rasanten Tempo erzählt. Es ist auf keiner Seite langweilig obwohl (oder gerade weil?) man nicht weiß, in welcher Verbindung die einzelnen Personen zu einander stehen. 

Etwa ab der Hälfte kommt dann etwas Aufklärung in die Geschichte und man beginnt (oder versucht) die einzelnen Puzzlestücken zusammen zu setzen. Doch der Autor hat immer noch eine kleine Überraschung auf Lager, die den Leser wieder von Neuem rätseln lässt. Ja, er schafft es sogar an einer Stelle mich zu Tränen zu rühren und das hätte ich bei einem Thriller nicht erwartet!

Auch mit dem Schluss hätte ich in keinster Weise gerechnet, finde ihn aber ebenso gelungen wie das gesamte Buch.

"Engelsgleich" war das erste Buch von  Martin Krist das ich gelesen habe, aber es war mit Sicherheit nicht das Letzte! 
Nach Sebastian Fitzek auf Platz 2 meiner Lieblingsautoren aus Deutschland! 

Vielen Dank an vorablesen.de, dass ich das Buch lesen durfte. Hat mir großen Spaß gemacht. Meine Rezension ist dort ebenfalls einsehbar.  


Daten zum Buch:
Titel: "Engelsgleich"
Autor: Martin Krist
Verlag: Ullstein
Genre: Thriller
Seitenzahl: 569
ISBN: 139-7-835-4828639-6
Erschienen am: 05.12.2014

Kommentare

  1. Klingt ja sehr spannend.. mal schauen, ob ich das nicht mal mitnehme, wenn ich im Buchladen bin ;)

    Liebe Grüße ♥

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