Gedankenchaos

Wie dicker Nebel über den Boden, 
kriechen meine Gedanken 
von unten nach oben
und quer durch meinen Kopf.

Quälend, langsam und träge,
suchen sie sich ihre Wege.
Wabern eindringlich hierhin und dorthin.
Sagen mir, dass ich verlassen
und alleine bin.

Fühle ich mich mal stark und fröhlich und frei,
ist ihnen das einerlei.
Genieße ich einmal lächelnd das Sonnenlicht,
interessiert sie das nicht.

Denn sie tuscheln und wispern,
zischeln und flüstern.
Vermitteln ein Gefühl der Einsamkeit,
suchen einen Ort der Geborgenheit.

Was soll ich nur tun,
um sie zum Schweigen zu bringen?
Was ist noch nötig,
damit die Gedanken fröhlich klingen?

Sie wollen wissen,
ob meine Seele zerbricht.
In meinem Kopf herrscht Verwirrung:
Was ich fühle? – ich weiß es nicht...





written by myself

 

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