Donnerstag, 23. März 2017

Dramatischer Alltag "In jedem Augenblick unseres Lebens" von Tom Malmquist - eine Rezension

"In jedem Augenblick unseres Lebens" wurde mir von vorablesen zur Verfügung gestellt. Dafür vorab vielen Dank!

Ich habe mich für dieses Buch beworben da mir das Cover sofort ins Auge gestochen ist und weil ich den Klappentext sehr ansprechend fand. 
Ob mich das Buch überzeugen konnte, lest ihr nun im Folgenden.

Cover
Wie bereits erwähnt ist das Cover sehr schön gestaltet. Es ist zwar auch schlicht, aber das Zusammenspiel von blauem Himmel und grünen Blättern wirkt irgendwie sehr "fröhlich" und "frisch". 

Im Nachhinein betrachtet passt es - meiner Meinung nach - jedoch nicht wirklich zum Inhalt des Buches.

Inhalt
Karin und Tom erwarten ihr erstes Kind. Doch Karin wird schwer krank und muss ins Krankenhaus, wo das Baby schließlich per Kaiserschnitt gerettet wird. Später findet sich Tom alleine zu Hause wieder - mit einem Neugeborenen, aber ohne Karin. Es ist nun an der Zeit, dass er sein Leben endlich in den Griff bekommt. Nicht nur für sich, sondern allen voran für seine Tochter. 

Eigene Meinung
Der Schreibstil des Autors ist wirklich nicht leicht zu verstehen. 
Er schreibt einfach alles gerade hintereinander weg. Ohne wörtliche Rede, ohne großartige Absätze ohne Unterteilung in Kapitel. 
Als wenn das das Lesen nicht schon genug erschweren würde, springt der Autor auch noch zwischen den Zeiten. 
Da ist er bei Karin im Krankenhaus. Doch plötzlich ist er viel weiter in der Vergangenheit, kurz nachdem er und Karin sich kennen lernten. Und dann wieder ein Sprung zu einer anderen Vergangenheit, kurz nachdem Karin schwanger wurde. 
Das macht es sehr schwer, der Geschichte aufmerksam zu folgen. 

Fazit
Der Hintergrund zu "In jedem Augenblick unseres Lebens" ist zwar sehr dramatisch und emotional und es bedrückt einen auch sehr, zu wissen dass der Autor das alles wirklich erlebt hat. Allerdings macht der Schreibstil doch einiges kaputt. Ich musste mich zwischenzeitlich schon sehr zum Lesen überwinden. 

Daten zum Buch:  
Titel: "In jedem Augenblick unseres Lebens" 
Autor: Tom Malmquist  
Verlag: Klett-Cotta  
Genre: Roman
Seitenzahl: 301

ISBN: 978-3-608-98312-8

Sonntag, 19. März 2017

Kringelige Haselnuss-Schnecken

Eigentlich hatte ich ja mega Lust auf diese leckeren Zimt-Knoten. Andererseits probiere ich mit Vergnügen neue Rezepte aus und so wurden es dann keine Zimt-Knoten, aber dennoch etwas mit Hefe und zwar diese kringeligen Nuss-Schnecken! 

 

Genau das Richtige für verregnete Sonntage, die man am liebsten nur auf der Couch, vor dem Fernseher oder mit einem Buch in der Hand verbringt. 
 
Für den Hefeteig habe ich das selbe Rezept hergenommen, dass ich auch für die Zimt-Knoten verwendet habe. Altbewährtes muss man ja nicht neu auflegen ;-)
 
Die Füllung sollte sehr nussig, aber nicht trocken und krümelig werden. Da Nüsse ja außerdem einen eher herben Geschmack haben, musste auch noch Zucker zur Füllung.
Sahne macht das ganze schön streichfähig.
Alles zu einer cremigen Masse verrührt war es ungebacken ja schon lecker – um Bauchschmerzen zu vermeiden habe ich mich dann aber doch entschieden die Creme auf den Teig zu streichen  ;-)
Der Teig war schnell zu einer Rolle aufgerollt und in Scheiben geschnitten, so dass die Schnecken zustande kamen. 

Wenn euch die Zimt-Knoten geschmeckt haben, werdet ihr auch die Nuss-Schnecken mögen. 
Also raus aus eurem Schneckenhaus und die Rührschüsseln und folgende Zutaten heraus geholt!

500g Mehl
1 Würfel Hefe
220 ml lauwarme Milch
80g weiche Butter
70g Zucker
Prise Salz


Gebt das Mehl mit einer Prise Salz in eine Schüssel und drückt eine Mulde hinein.
Erhitzt die Milch (hier gilt wie immer bei Hefeteig: nicht zu heiß werden lassen, sondern etwa handwarm). Die Hefe in die Milch geben und unter Rühren auflösen. Butter und Zucker dazu und ebenfalls auflösen.

Die Hefe-Mischung in die Mehl-Mulde geben und mit einem sauberen Tuch abdecken. An einem warmen Ort etwa 15 Minuten gehen lassen.

Dann einen Knetteig herstellen. Es soll ein geschmeidiger Teig entstehen, der nicht mehr an den Fingern klebt. Das kann schon eine Weile dauern. 

Schüssel dann erneut abdecken und 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. 

In der Zwischenzeit mit diesen Zutaten die Füllung vorbereiten:

240g gemahlene Haselnüsse
100g Sahne
160g Zucker

Einfach alles verrühren. 

Nachdem der Teig gegangen ist, noch einmal ordentlich durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. 

Nun die Haselnuss-Creme darauf streichen und zu einer großen Rolle aufrollen. 

Anschließend einfach Scheiben abschneiden (etwa 2 - 3 cm dick). 

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und für ca. 12 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze goldig backen.



Die Schnecken lassen sich übrigens auch super vorbereiten! Habt ihr den Teig zu einer Rolle aufgerollt und in Scheiben geschnitten, könnt ihr diese in einen Gefrierbeutel oder eine luftdichte Dose packen und in den Gefrierschrank legen!
Zum Aufbacken einfach einen Tag vorher im Kühlschrank auftauen lassen und dann genauso backen wie frische.

Schmecken wie frisch und eure Küche bleibt sauber! :-)


Hier könnt ihr euch noch das Rezept als PDF drucken.

Samstag, 18. März 2017

Ein ganz heißes Pflaster – „Brandstifter“ von Martin Krist – eine Rezension

Ich bekam ein Rezensionsexemplar als eBook vom Autor zur Verfügung gestellt. Dafür noch einmal herzlichen Dank! Es hat mir viele Stunden Lese-Spannung bereitet!

Cover
Das Cover von Brandstifter ist eher weniger spektakulär. Doch meiner Meinung nach zeichnet sich der Autor nicht durch tolle Cover sondern durch eine fesselnde Story aus, was auch hier absolut wieder der Fall war!

Inhalt
Valentina Starke findet ihren Mann eines Morgens tot in seinem Büro auf. Er wurde brutal ermordet und sein Leichnam zur Schau gestellt. Valentina steht nun allein, mit ihren zwei Kindern, vor den Trümmern ihres Lebens und muss alles tun, um die beiden zu beschützen. Wie weit wird sie dabei gehen?

David Gross ist „Problemlöser“, fast ein „Mädchen für alles“. Er soll den Feuertod einer jungen Frau aufklären, für den vermutlich ihr Mann die Verantwortung trägt. Doch dieser liegt bewusstlos im Krankenhaus.
Wenig später soll Gross außerdem noch den vermissten Sven Scheder aufspüren, der an einer Konferenz in Berlin teilgenommen hat und anschließend spurlos verschwand.

Eigene Meinung
An Charakteren und Handlungssträngen mangelt es im neuen Thriller von Martin Krist wahrlich nicht. Doch gerade diese Vielfalt macht die Bücher des Autors so spannend!
Die einzelnen Handlungsstränge, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Aber Kapitel für Kapitel fügen sich die Einzelgeschichten - wie bei einem Puzzle - zu einer Gesamthandlung zusammen.
Ich persönlich habe erst ab Teil 3 einen Zusammenhang zwischen den drei großen Handlungssträngen gesehen. Was aber der Spannung absolut nicht schadet! Ich hätte „Brandstifter“ am liebsten nicht mehr aus den Händen gelegt, weil ich unbedingt wissen wollte, wie alles zusammen hängt.
Bis zur letzten Seite wurde die Spannung aufrecht erhalten und bis dahin hatte ich ehrlich gesagt auch immer noch einige Fragezeichen im Kopf. Diese wurden jedoch durch den Autor beseitigt und waren auch komplett mir selbst geschuldet: Hätte ich nicht so schnell und dafür aufmerksamer und konzentrierter gelesen, hätte sich alles von selbst geklärt. 

Naja ihr kennt das sicher: ihr wollt das Ende des Buches unbedingt erfahren, und werdet beim Lesen immer schneller… Keine so gute Idee bei Büchern von Martin Krist ;-)

Fazit
„Brandstifter“ ist kein Buch für Zwischendurch. Es erfordert die komplette Aufmerksamkeit des Lesers, um die gesamte Handlung und alle Zusammenhänge zu überblicken.
Nichts desto trotz war „Brandstifter“ ein unwahrscheinlich spannender Thriller! Kein anderer Autor schafft es, so viele Handlungsstränge zu einer Gesamtgeschichte zu vereinen und dabei auch noch die Spannung – bis zum Schluss – aufrecht zu erhalten! 


Wenn ihr noch kein Buch von Martin Krist kennt, solltet ihr dies schnellstmöglich nachholen! 
Auf seiner Homepage könnt ihr euch noch über den Autoren informieren.


Daten zum Buch:
Titel: "Brandstifter"
Autor: Martin Krist
Verlag: Edel Elements  
Genre: Thriller
Seitenzahl: 480
 
Erschiene: Februar 2017

Mittwoch, 8. März 2017

Buchrezension - "Totenkind" von Belinda Bauer

Quelle: Verlagsgruppe Randomhouse
Dieses Buch hat mich zunächst einmal auf Grund des Covers angesprochen.
Der kleine Kinderfuß, der den Buchstanben "i"  ersetzt, machte doch einen sehr geheimnisvollen und auch etwas gruseligen Eindruck.

Auch den Klappentext fand ich sehr ansprechend. Da ist Anna Buck, die jeden Tag den Betonboden vor ihrem Haus peinlichst genau säubert. 

Doch bei genauem Hinsehen, stellt man fest: sie schrubbt nicht einfach nur den Boden, nein, sie säubert fünf kleine Fußabdrücke. Fußabdrücke, die weg von den Häusern führen. Fußabdrücke, die ihrem kleinen Sohn Daniel gehören. Nun ist Daniel verschwunden und keiner weiß, wohin.

Anders als bei vielen anderen Büchern, die erstmal noch eine (kürzere oder auch längere) Weile das Regal zieren, bevor sie gelesen werden, habe ich bei Totenkind nur wenige Tage nach Erhalt  mit dem Lesen begonnen.

Von den ersten Kapiteln war ich jedoch leider etwas enttäuscht. Die Autorin hat zwar einen gut verständlichen Schreibstil, aber aus irgendeinem Grund hat es mich einfach nicht so richtig gepackt.
Ich fand die Story zwar recht ansprechend, doch nicht wirklich fesselnd. Ich hatte nicht das Bedürfnis, das Buch sofort zu beenden.
Die Handlung „dümpelte“ ein bisschen vor sich hin. DCI Marvel – der mir während der ganzen Geschichte nicht wirklich sympathisch wurde – ermittelte hier ein bisschen herum und fragte dort ein bisschen nach. Jedoch drehten sich seine Ermittlungen nicht in erster Linie um den verschwundenen Jungen Daniel, sondern um einen vermissten Hund. Das fand ich schon etwas befremdlich. Auch die gelegentlichen „spirituellen“ Sichtweisen im Verlauf der Geschichte, machten es nicht wirklich besser.

So richtig gefesselt hat mich die Geschichte eigentlich erst im letzten Drittel des Buches. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich es auch kaum noch aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, ob Marvel in der Lage ist, die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Fällen zu erkennen.

Ohne zuviel zu verraten, kann ich nur sagen, dass er sehr Wohl Zusammenhänge erkennt, aber dennoch ließ mich „Totenkind“ mit einigen Fragezeichen zurück.

Fazit:

Wer von „Totenkind“ von Belinda Bauer einen Psychothriller erwartet, der einem die Nackenhaare zu Berge stehen lässt, wird leider enttäuscht. Für mich war es doch eher ein Krimi mit Thriller-Effekten, die jedoch sehr sparsam eingesetzt wurden. Außerdem stellte mich das Ende absolut nicht zufrieden, da einfach zuviele Fragen offen bleiben.


Dieses Buch wurde mir zur Verfügung gestellt vom Bloggerportal. Herzlichen Dank dafür!


Daten zum Buch:  
Titel: "Totenkind"
Autor: Belinda Bauer
Verlag: Goldmann (Verlagsgruppe Randomhouse)
Genre: Psychothriller
 
Seitenzahl: 352  
ISBN: 978-3-442-48479-9  
Erschienen am:15.08.2016

Sonntag, 5. März 2017

fluffig, saftig, schokoladig: Tag-und-Nacht-Kuchen


Ihr wollt einen fluffigen Kuchen, der sowohl hellen als auch dunklen Teig hat? Auf Schokolade wollt ihr auch nicht verzichten?

Dann habe ich heute genau den richtigen Kuchen für euch: Tag-und-Nacht-Kuchen!

Durch die vielen Eier im Teig und die Milch die auf den Kuchen kommt, wird der Kuchen wahnsinnig fluffig. Die Kombination von hellem und dunklem Teig ist super und der Schokoguß einfach lecker!

Doch genug geredet, hier kommen die Zutaten!

Für den Teig:
300g Margarine
260g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
7 Eier
300g Mehl
1 Pck. Backpulver
3 EL Kakao
150 ml Milch

Für den Guß:
2 frische Eier
125g Puderzucker
3 EL Kakao
200g Kokosfett




 
Rezept:
Margarine mit Zucker, Vanillezucker und den Eiern zu einer schaumigen Masse schlagen. Dann Mehl und Backpulver dazu geben und ordentlich verrühren. Ca. 2/3 des Teiges auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. 
Unter den restlichen Teig den Kakao rühren. Auf dem hellen Teig verstreichen. 

Im vorgeheizten Backofen bei 170°C Ober-/Unterhitze 20-25 Minuten backen.

Die Milch erwärmen und auf den noch heißen Kuchen gießen.

Kuchen abkühlen lassen.

Für den Guß die Eier mit Puderzucker schaumig schlagen, Kakao und 2 EL warmes Wasser unterrühren. Das Kokosfett erhitzen, kurz abkühlen lassen und noch flüssig unter den Guß rühren. Den Guß zügig und gleichmäßig auf dem Kuchen verstreichen und gut trocknen lassen!
 

Der Tag-und-Nacht-Kuchen ist auch etwas für eure Rezeptsammlung? 
Dann findet ihr HIER das PDF zum drucken!